John Deere: Gewinneinbußen im ersten Quartal

Deere & Company meldet auch für das erste Quartal 2017 einen Gewinnrückgang. Im Laufe des Jahres rechnet man mit langsam einsetzender Erholung, zumindest außerhalb Europas.

Gewinnrückgänge beschäftigen John Deere auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres. (Foto: Hersteller)
Gewinnrückgänge beschäftigen John Deere auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres. (Foto: Hersteller)
Die anhaltend schwache Konjunktur im Land- und Baumaschinensektor sorgte bei Deere & Company, dem Landtechnik-Weltmarktführer, auch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres für einen Gewinnrückgang. Der Gewinn belief sich im ersten Quartal auf rund 194 Mio. US-$ (Vorjahr, 31 Januar 2016: rd. 254 Mio. US-$).

Ausblick 2017

Im Laufe des Geschäftsjahres werden die Umsätze mit Landmaschinen und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege voraussichtlich um drei Prozent ansteigen. Die Umsätze der Branche in den Vereinigten Staaten und Kanada werden 2017 um etwa fünf bis zehn Prozent niedriger ausfallen. Dieser Rückgang, der auf einer Schwäche im Tierhaltungssektor sowie der andauernden Auswirkung von niedrigen Erzeugerpreisen für pflanzliche Produkte beruht, ist voraussichtlich beim Verkauf von leistungsstarken Modellen als auch kleineren Maschinen zu verzeichnen.

In den EU-28-Märkten dürften die Umsätze der Branche in 2017 um etwa fünf Prozent nachgeben, wobei der Rückgang auf niedrigere Erzeugerpreise und landwirtschaftliche Einkommen zurückzuführen ist. Infolge der besseren wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in Brasilien und Argentinien werden die Branchenumsätze bei Traktoren und Mähdreschern in Südamerika voraussichtlich um 15 bis 20 Prozent steigen. In Asien werden die Umsätze gleich bleiben bzw. leicht ansteigen, unter anderem wegen höherer Umsätze in Indien.



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